Ein Dokumentarfilm von Marius Brun del Re
PIZZO: vor, zurück und weiter
Ein Porträt über die Folgen einer psychischen Entgleisung,
die Liebe und die Hoffnung.
Ende 2001 entgleiste Pascal Pizzolato psychisch derart, dass er im Januar 2002 in die psychiatrische Universtiätsklinik Burghölzli in Zürich eingewiesen wurde. Seine Fantasien überschlugen sich und zwangen ihm verschiedene Scheinwelten auf. Er kam sich durch eine zunehmende Manie abhanden, glaubte C.G. Jung oder Bob Marley zu sein. Die Zwangsmedikamentierung beendete den Spuk schlagartig.
Das Filmporträt von Marius Brun del Re setzt genau ein Jahr nach diesem einschneidenden Erlebnis ein und begleitet Pascal Pizzolato während fünf Jahren durch Höhen und Tiefen. Dabei beleuchtet der Film die Auswirkungen des Erlebten auf Pizzos Innenleben und seinen Umgang damit. Sei es als Familienvater, Ehemann, Sanitärplaner, Partygänger oder Macher von elektronischer Musik – dem Thema eines möglichen Rückfalls scheint er nicht entrinnen zu können.
